Rollenspiele gibt es, seit es Spiele gibt. Man schlüpft in eine Rolle einer Person oder eines Wesens und besteht in seinem Namen große Geschichten und Abenteuer. Über die Jahre kamen davon dann immer größere, buntere und vielfältigere Exemplare auf den Markt.

Hier jedoch gehen wir weg von der klassischen Art und Weise, wie man sich eben jene vorstellt. Manabalken, tonnenweise Skills oder buntes Bling Bling gibt es hier nicht. Dark Souls zeigt, wie sein Vorgänger Demon’s Soul, eine völlig andere Möglichkeit, wie ein RPG aufgebaut sein kann. Man muss alle Monster, ob kleine Skelette, Trolle oder den schwarzen Drachen, taktisch klug besiegen. Einfaches draufschlagen funktioniert nicht.
Auch ist das Spiel von Bandai Namco Games nichts für schwache Nerven oder Leute, die nicht verlieren können. Denn genau darum geht es in diesem Spiel. Richtig gehört, es geht ums Verlieren. Wenn man stirbt, wird seine Seele wieder geboren und man spielt als etwas schwächere dunkle Seele das Level erneut, bis man versteht, wie der ein oder andere Boss zu schlagen ist.
Die Welt wird von dunklen Göttern überschattet und das Böse verbreitet sich überall. Alle Helden sterben bei dem Versuch sich aus dem Würgegriff zu befreien. Als Spieler übernimmt man die Rolle des letzten Helden, der sich gegen alles Fiese stellt.
Ein grafisch und spielerisch “böses” Spiel der seinem Namen alle Ehre macht, ist Dark Soul alle mal. Trotzt des hohen Verzweiflungsfaktors entwickelt es nämlich ein hohes Suchtpotential und die Fanbase ist auch sehr groß.
Bis lang gibt es den Titel für Playstation 3 und XBox 360. Nach dem Fans aus Amerika dem Hersteller nun genug Druck gemacht haben, kommt das Spiel im August 2012 als “Prepare to die” Edition für den PC auf den Markt. Ein weiteres Level, drei weitere Bosse und mehr Waffen könnten aber auch bereits eingefleischte Helden erneut in die Dunkelheit ziehen.



